Senioren-Initiativen.de – Informations & Ideenpool für Initiativen älterer Menschen

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Nr.: 576
Initiative: Großelterndienst der Senioren- und Familienselbsthilfe
Ansprechpartner/in: Frau Heidemarie Stahr
Fremdsprachen:
Anschrift: Senioren- und Familienselbsthilfe e.V. Wittenberger Str. 5 D 04129 Leipzig

Sachsen

Telefon: 0341/5648502
Fax: 0341/5648500
E-Mail: [email protected]
Internet:
Rechtsform: Das Projekt wird getragen von:
Trägerorganisation: SEFA e.V. Leipzig
Gründungsjahr: 2001
Zeitlicher Rahmen: Die Initiative ist auf Dauer angelegt.
Zur Entstehung der Initiative:
Bemerkungen zum organisatorischen Rahmen:
Finanzierung:
  • Spenden und Sponsorenmittel
  • Einnahmen aus der Projektarbeit
  • Kommunale Mittel
  • Mittel der Arbeitsförderung
Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen: 999
Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen: 11
Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen nach Alter und Geschlecht:
  Frauen Männer
bis 14 Jahre 0 0
15 bis 19 Jahre 0 0
20 bis 29 Jahre 0 0
30 bis 49 Jahre 0 0
50 bis 64 Jahre 10 1
65 bis 74 Jahre 0 0
75 Jahre und älter 0 0
Zielgruppe Ziel
alleinerziehende und sozial schwache Eltern mit Kindern von 1-12 Jahren Hilfe für junge Eltern durch stundenweise Kinderbetreuung nach den Kita- und Schulzeiten zur Gewinnung von Freizeit für Beruf, Weiterbildung etc.
rüstige Senioren zwischen 50 und 69 Jahren – junge Eltern lernen die Erfahrungen Älterer bei der Kinderbetreuung kennen – Kinder lernen das Leben mit anderen Generationen kennen – sinnvolle Aufgabe für Senioren mit Freizeit und Herz für Kinder
“Großelterndienst” ist ein Ehrenamt für aufgeschlossene Menschen mit Freizeit, die eine neue Aufgabe suchen und gerne Kinder außerhalb der Kita- oder Schulzeiten betreuen. Dabei geht es um stundenweise Betreuung der Kinder Alleinerziehender, deren eigene Eltern nicht in der Nähe sind. Notwendige Freiräume für Arbeit, Bildung und Freizeit werden geschaffen. Ein Projektleiter hat die Aufgabe, interessierte Menschen dafür zu finden, Partner auszuwählen und zusammenzuführen und die Startphase des Kennenlernens und der Hilfe zu begleiten. Später regeln die Beteiligten alles eigenständig. Unter Kinderbetreuung ist die Beaufsichtigung in Abwesenheit der Eltern ein bis zweimal die Woche gemeint. Auch das Spielen, Vorlesen, Spaziergänge, gemeinsame Unternehmungen und Hilfe bei den Hausaufgaben können Arbeitsinhalte der Ersatzoma oder des Ersatzopas sein. Dabei ist der Kontakt der Partner langfristig zu sehen zum Nutzen beider Generationen. Außerdem wird sozial schwachen sowie alleinerziehenden Eltern Hilfe angeboten, die kommerzielles Babysitting finanziell nicht tragen können. Die helfenden Ersatzgroßeltern erhalten selbst nur eine geringe Aufwandsentschädigung von den Kindeseltern in Höhe des Fahrgeldes oder was sie persönlich miteinander verabreden.

Der Verein erhält außer einer Vermittlungsgebühr keine weiteren Zahlungen. Geplant sind Weiterbildungsmaßnahmen und gemeinsame Veranstaltungen für die Projektteilnehmer.

  • Erstattung erstandener Kosten
  • Haftpflichtversicherung
  • Qualifizierungsangebote
  • regelmäßige Gesprächsrunden
  • Tätigkeits- oder Bildungsnachweise
  • kostenlose/vergünstigte Nutzung anderer Angebote (Räume/Geräte etc.)
Wir gewinnen neue Ehrenamtliche durch häufige Informationen in der Tagespresse und durch persönliche Kontakte zu Kindereinrichtungen.
Trotz der hohen Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern wird es zunehmend schwieriger, Ehrenamtler für soziale Aufgaben zu finden. Und gerade hier ist eine Möglichkeit, Tätigkeitsfelder zu besetzen. Leider fehlt es an breiter gesellschaftlicher Anerkennung und es ist eine Tatsache, dass ehrenamtliche Arbeit in der Berufsbiographie keine Wertung findet. Hier ist der Gesetzgeber zum Umdenken aufgefordert.
Wir haben keine Kontakte in andere europäische Länder.
Über Kontaktaufnahmen würden wir uns freuen.

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