Broschüre: Alzheimer Angehörigen Initiative – Wir über uns

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Wir über uns

Alzheimer Forum. Angehörigenarbeit per Internet

Leiden lindern und Lebensqualität erhöhen. § 2 Zweck des Vereins

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Alzheimer Forum. Angehörigenarbeit per Internet

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Einer echter Schatz im Internet ist das Alzheimer Forum. Entstanden aus eigener Betroffenheit weist diese Informationsbörse unter www.alzheimerforum.de inzwischen unzählige Gliederungspunkte auf. Angereichert mit vielen Fachbeiträgen werden hier vom Basiswissen (was ist Demenz und woher kommt sie) über die Pflege im Einzelnen bis zur medizinischen Versorgung der Kranken und deren Unterbringung alle mögliche Themen abgedeckt. 

Wer darüber hinaus als pflegender Angehöriger noch Sorgen hat, kann diese in einer geschlossenen Mailingliste abladen. Die Briefe werden über einen Verteiler an alle Mitglieder (im November 2000 waren es knapp 120) versandt und oft innerhalb weniger Stunden beantwortet. Dankbare Rückmeldungen sind dann: “Dass ich am heutigen Abend nicht mehr so ratlos bin wie gestern, habe ich Euch zu verdanken” oder “Ich glaube, ohne diese Liste und diese Unterstützung und eben dem Gefühl, dass andere Menschen ähnliches erleben, hätte ich nicht die Kraft gehabt, mit der Krankheit meiner Mutter wenigstens einigermaßen klar zu kommen“”

Meist sind es Kinder, manchmal auch Ehepartner, die in dieser Liste schreiben. Manche finden im Alltagsstress nicht die Zeit, sich an die festen Zeiten von face-to-face-Selbsthilfegruppen zu halten. Andere wohnen so abseits, dass das nächste Meeting mit dem Kranken unerreichbar ist. Kinder, die weit entfernt vom erkrankten Elternteil leben, finden hier ebenso Aufnahme wie Angehörige von Heimbewohnern. Deutschsprachige Ausländer fühlen sich ebenfalls wohl in dieser Runde, die eine so geballte Erfahrung über die Krankheit hat, dass nicht nur die Pflegenden, sondern sogar Hausärzte davon profitieren können: “Als ich mich hier meldete, ging es R. sehr schlecht. Jetzt geht es ihm, der Krankheit entsprechend, sehr gut. Der Neurologe meinte: R. sei für ihn wie ein Weltwunder. Ich bin sehr stolz darauf, denn ich habe viel von der Liste gelernt und alle Infos, die mir in die Hände kamen, gelesen.”

“Verschiedene sehr interessante Themen sind zum Vorschein gekommen. Wie zum Beispiel Validation, Aggressionen, jetzt ist der Glaube dran, also wirklich absolut wichtige Sachen”, freute sich kürzlich ein Listenmitglied. Manche der Themen laufen über mehrere Tage oder Wochen und regen so sehr zum Nachdenken an, dass sie in persönlich besuchten Gruppen gar nicht ausdiskutiert werden könnten. Unter anderem deshalb, weil sie so unter die Haut gehen, dass es manchem peinlich wäre, sie vor anderen auszubreiten. Trotzdem fehlen dem einen oder anderen die Gesichter der Anwesenden, während andere gut damit zurecht kommen, dass sie sich nicht Auge in Auge mit Fremden unterhalten müssen. 

Ein großer Vorteile dieser Internetgruppe ist die freie Zeiteinteilung. Unabhängig von der Tageszeit können Mails geschrieben werden. Da sich so mancher schreibend besser auf seine Gedanken konzentrieren kann, sind einige Diskussionsbeiträge sehr tiefsinnig und lohnen auch späteres Nachlesen. Das scheinen auch die Leser zu schätzen, die trotz anhaltendem Stillschweigen die Liste nicht verlassen. Einige haben auch über Privatmails Telefonnummern ausgetauscht und – wie im wirklichen Leben – Freundschaften geschlossen. 

Gabriele Steininger 
Mitglied der Internet-Selbsthilfegruppe

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Leiden lindern und Lebensqualität erhöhen. § 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist es, das Leiden von Menschen, die an fortschreitenden Hirnleistungsstörungen im Alter leiden, und der sie Betreuenden zu lindern und ihre Lebensqualität zu erhöhen.

(2) Der Verein will insbesondere:

  • die Handlungskompetenz der Betreuenden im allgemeinen und ihre Pflegekompetenz im besonderen erhöhen,

  • die Betreuenden psychisch entlasten,

  • die Betreuenden bei der Vertretung ihrer Interessen unterstützen,

  • die Betreuenden über Entlastungsmöglichkeiten durch andere Einrichtungen aufklären,

  • die Selbsthilfefähigkeit der Betreuenden aufbauen und aktivieren,

  • die soziale Isolation sowohl der Betreuenden als auch der Demenzkranken überwinden,

  • das Verständnis in der Bevölkerung – insbesondere der im unmittelbaren Umfeld der Betroffenen Tätigen – für Demenzerkrankungen und die Situation der Angehörigen durch Information und Öffentlichkeitsarbeit fördern,

  • die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung zugunsten pflegender Angehöriger von Demenzkranken aktivieren und koordinieren,

  • pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer zur Betreuung Demenzkranker qualifizieren.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • dezentrale und dauerhafte Einrichtung breit angelegter Hilfsangebote, wie

  • die qualifizierte persönliche und telefonische Beratung, Betreuung und Begleitung der Betreuenden und ihrer Familien,

  • geleitete Gesprächsgruppen mit gleichzeitiger Krankenbetreuung durch Pflegefachkräfte und qualifizierte Hilfskräfte,

  • Hausbesuche durch Pflegefachkräfte und qualifizierte Hilfskräfte,

  • gemeinsame Aktivitäten mit den Demenzkranken und deren Betreuenden mit Unterstützung von Pflegefachkräften und qualifizierten Hilfskräften,

  • Beschaffung und Weitergabe von Informationsmaterial und Organisation von Erfahrungsaustausch,

  • die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, die vergleichbare Ziele verfolgen.

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Wo Sie uns finden

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Geschäftsstelle

Reinickendorfer Str. 61 (Haus 1)
13347 Berlin

Tel.: (0 30) 47 37 89-95 / -96 (Mo. – Do. 10 – 15 Uhr)
Fax: (0 30) 47 37 89-97

E-Mail: [email protected]
Internet: www.alzheimerforum.de  

Spendenkonto: 3376400 bei der Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 100 205 00)

Fahrverbindungen: U8 Rosenthaler Platz, Tram 6, 8, 13, 50, 53 und Bus 340

Mitglied im

  • Der PARITÄTische Landesverband Berlin e.V.

  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

  • Bundesarbeitsgemeinschaft Alten- und Angehörigenberatung e.V.

  • Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für behinderte Menschen e.V.

Unsere Gesprächsgruppen

* Mitte:

Geschäftsstelle der Alzheimer Angehörigen Initiative e.V. Reinickendorfer Str. 61 (Haus 1)

13347 Berlin

Beratungssprechstunden Fr. Drenhaus-Wagner
Mo. – Do. 10 – 15 Uhr und nach Vereinbarung

Gesprächsgruppe Fr. Dr. Zapfe
jeden 1. u. 3. Mo. 16 – 18 Uhr

* Marzahn:

Selbsthilfekontaktstelle Marzahn Helene-Weigel-Platz 10 (1. Stock)

12681 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Herr Pohl

* Neukölln:

Gerontopsychiatrische Tagesstätte Neukölln VITA e.V. Werbellinstr. 42

12053 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Fr. Dr. Zapfe

* Treptow/Köpenick:

Selbsthilfezentrum “Eigeninitiative”
Fennstr. 31
12439 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Fr. Dr. Zapfe

* Spandau (Siemensstadt):

Selbsthilfetreffpunkt domino e.V. Hefner Steig 1

13629 Berlin

Gesprächsgruppe Hr. Wagner

*Zehlendorf:

Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Königstr. 42-43

14163 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Fr. Drenhaus-Wagner

* Wilmersdorf:

“blisse 14” – Sozialtherapeutisches Zentrum Blissestr 14 (Eingang Wilhelmsaue)

10713 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Fr. Drenhaus-Wagner

Pankow (Buch):

Selbsthilfezentrum ALBATROS Alt-Buch 51

13125 Berlin

Beratung und Gesprächsgruppe Fr. Drenhaus-Wagner

* Lichtenberg: 

Seniorenbegegnungsstätte Judith Auer Judith-Auer-Str. 8

10369 Berlin

Gesprächsgruppe Fr. Oschmann 

* mit gleichzeitiger Krankenbetreuung.  Alle Gruppen treffen sich zweimal monatlich. 

Teilnahme nur nach vorheriger Einzelberatung.

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Werden Sie Mitglied!

Die Alzheimer Angehörigen Initiative e.V. versteht sich als Interessenvertretung der pflegenden Angehörigen von Demenzkranken, nicht nur in Berlin. Nur wenn wir viele sind, werden wir gehört.

Erleben Sie das starke Zusammengehörigkeitsgefühl unter unseren Mitgliedern. Anteilnahme und Fürsorge erfahren Sie bei uns wie in einer großen Familie.

Viele der satzungsgemäßen Aufgaben und neuen Projektideen können wir nur mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge und Spenden realisieren. Wir sind daher in hohem Maße auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Bitte bedienen Sie sich der Beitrittserklärung aus unserem Faltblatt oder schreiben Sie uns:

Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. Reinickendorfer Str. 61 (Haus 1)

13347 Berlin

______________________________________ 

       (Vorname)                (Name)   

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                 (Straße u. Haus-Nr.)

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                     (PLZ, Ort) 

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                     (Telefon)

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O  förderndes Mitglied der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. werden.
     Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 40 €.

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     Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 150 €.

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_________________________________  BLZ: _____________________

per Lastschriftverfahren einzuziehen.

______________, den __________  Unterschrift ____________________

Spenden

Ihre steuerlich absetzbare Spende überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

Bank für Sozialwirtschaft, Bankleitzahl 100 205 00, Kontonummer 337 64 00

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