Häufige Fragen

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1. Bin ich versichert, wenn mir im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit für meinen Verein ein Unfall zustößt?

Sowohl auf dem Weg von und zu Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als auch bei Ihrer Ausübung steht es Ihnen zu, unfallversichert zu sein. Wenn Sie für eine gemeinnützige Organisation arbeiten, die einem der kirchlichen oder anderen Wohlfahrtsverbände (DRK, DPWV, AWO) angeschlossen ist, können Sie von einem umfassenden Unfallschutz ausgehen. Bitte fragen Sie die zuständige Person in Ihrem Trägerverein nach der Berufsgenossenschaft, bei der Ihre Organisation registriert ist, und stellen Sie sicher, dass auch Ihre freiwillige Mitarbeit geschützt ist. Lassen Sie sich über die Details der Abwicklung eines möglichen Unfallschadens informieren!

Sollte Ihr Trägerverein keinem der großen Wohlfahrtsverbände angehören, ist die Anmeldung bei einer Berufsgenossenschaft für Ihre Trägerorganisation dennoch verpflichtend. Sollte diese Anmeldung nicht vorgenommen worden sein, muss sie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen dringend nachgeholt werden. Fällt die Tätigkeit Ihres Vereins in die Zuständigkeit einer Berufsgenossenschaft, sind Sie jedoch qua Gesetz versichert, auch wenn die Anmeldung versäumt wurde. Eine Klärung dieses Sachverhalts ist aber unbedingt erforderlich.

Fällt die Tätigkeit Ihres Vereins in die Zuständigkeit keiner Berufsgenossenschaft als Träger des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes, wäre es ein Zeichen der “Ehrenamtsfreundlichkeit”, wenn Ihr Trägerverein eine private Unfallversicherung für seine freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abschließen würde.

Weitere Informationen zur Unfallversicherung im Bereich des sozialen Ehrenamts finden Sie in http://www.gemeinsam-aktiv.de/praxis.cfm